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Optik  
Die Neoptics-Linse kombiniert einen neutralen Zentral-
bereich mit einem peripheren optischen Bereich von
bis zu drei Dioptrien. Diese bifokale Konstruktion liefert der Netzhaut gleichzeitig zwei Bilder: Jeder spezifische Fokussierungspunkt wird als scharfes und unscharfes Bild dargestellt.

Bei der Fernsicht entsteht das scharfe Bild aus den kombinierten refraktiven Effekten desjenigen Teils
der Pupille, der die Linse umgibt, und des zentralen (neutralen) Teils der Linse. Das von einem entfernten Objekt stammende Licht, das durch den optischen Bereich der Linse hindurchtritt, ist auf der Ebene
des Gelben Flecks nicht fokussiert, was zu einem
unscharfen Bild führt.

Die bisherigen Forschungsresultate und Erfahrungen deuten darauf hin, dass das visuelle System dieses unscharfe Bild aufgrund von neuraler Adaptation ignoriert.

Fokussiert das Auge einen nahen Gegenstand, führt
die Sehlinie durch die zentral implantierte Linse. Die
positive Brechkraft des Randbereichs der Linse sorgt
für die Nahsichtkorrektur und erzeugt am Gelben Fleck
ein klares Bild. Diejenigen Bilder eines nahen Gegen-
stands, die nicht durch den optischen Bereich der Linse
eintreten, sind auf der Ebene des Gelben Flecks nicht
fokussiert. Das dadurch entstehende unscharfe Bild
wird vom visuellen System ignoriert.

 

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  Anmerkung: Das auf dieser Website beschriebene System ist zurzeit in der klinischen
Erprobung und noch nicht auf dem Markt erhältlich.